Panel

Dienstag: 1. Qualität  
Dienstag: 2. Qualität  
Freitag: 1. Qualität  
Freitag: 2. Qualität  
Samstag: Kids-Club 2.0  

Menü: Systeme

Hier finden Sie das Thema übersichtlich angeordnet

Kinder sagen okay zum Kindertraining

Es ist nie zu spät, Kampfsport oder eine Kampfkunst zu erlernen. Besser ist es jedoch, wenn man so früh wie möglich mit einem derartigen Training beginnt. Der Kids-Club 2.0 wurde vom Sai-Fon e.V. ins Leben gerufen, um speziell Kinder und Jugendliche in einem Alter von 9 – 13 Jahren die Möglichkeit zu bieten den Kampfsport bzw. die Kampfkunst zu erlernen.

Dabei werden Inhalte der Kampfkunst bzw. des Kampfsports des legendären Bruce Lee, das "Jun Fan Gung-Fu", welches Bruce Lee in den 1960'er Jahren aus dem süd-chinesischem Kung-Fu-Stil "Wing-Chun" und ca. 26 weiteren Kampfkünsten, wie z.B. dem Ringen, Thaiboxen, Savate (franz. Kickboxen), Jiu-Jitsu, Kali und dem Wrestling konzipierte. Das dann später von Bruce Lee entwickelte Kampfkunstkonzept "Jeet Kune Do", welches konzeptionell die Stärken des Anwenders subsummiert und dessen Schwächen minimiert, wird ebenso im Kids-Club 2.0 trainiert. Letztlich stehen auch die Filipino Martial Arts auf dem Programm des Kids-Club 2.0, insbesondere sind es die koordinativ hoch anspruchsvollen Übungen und Bewegungsabläufe.

punch325x376Abgerundet werden die Trainingsinhalte durch unterschiedliche Elemente, so z.B. durch Partnerübungen, durch Drills (eine immer wiederkehrende Abfolge einer Technikreihe aus der Bewegung), durch die Bewältigung von persönlichen Herausforderungen mittels Parcours (ähnlich dem "lé parkour"), durch Sparringseinheiten (Übungskämpfe, Raufen, Ringen), durch einem altersentsprechenden Konditions- und Koordinationstraining und durch eine sehr persönliche bzw. individuelle Begleitung der jeweiligen Kinder und Jugendlichen und den entsprechenden Rückmeldungen, Motivationen und Inputs.

Das Konzept des Kids-Club 2.0setzt dabei auf die Bewegungslust und den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder und Jugendlichen an und unterstützt und fördert die Kids gleichfalls im sich- Erfahren und sich- Ausprobieren. Beim Kids-Club 2.0 kommt es nicht darauf an, Techniken zu erlernen, um sie für einen eventuellen Ernstfall zu perfektionieren, sondern schult vielmehr die Voraussetzungen für ein späteres Lernen und Auftreten, sowohl in sportlicher Hinsicht als auch im alltäglichen Miteinander. Nach und nach kommen die physischen Aspekte zum Einsatz. Die Kinder und Jugendlichen trainieren Übungen für ihr eigenes Körpergefühl und ihre eigene Körperspannung, ohne dabei ihren jeweiligen Entwicklungsstand, ihre geistige und körperliche Reife sowie ihre soziale Kompetenz zu überfordern, wodurch sie keinen Leistungsdruck erfahren.

Im Training werden die Voraussetzungen für ein späteres Lernen und Auftreten geschult, sowohl im sportlichen, wie auch im alltäglichen Bereich. Nach und nach kommen die physischen Aspekte zum Einsatz. Die Kinder und Jugendlichen trainieren Übungen für ihr eigenes Körpergefühl und ihre eigene Körperspannung, ohne dabei ihren jeweiligen Entwicklungsstand, ihre geistige und körperliche Reife sowie ihre soziale Kompetenz zu überfordern.

Das im Kids-Club 2.0 integrierte Konditions- und Koordinationstraining bewirkt mit der Zeit nicht nur eine physisch und psychischabwehr250 aufrechte Haltung des Kindes/des Jugendlichen, sondern auch eine Beherrschung der eigenen Körpermechanik, wie z. B. Gleichgewichtssinn, Distanzgefühl, Timing, Dynamik und Schnelligkeit. Darüber hinaus fördert das Training das visuelle System der Kinder und Jugendlichen. Sie lernen, ihre Umwelt besser zu beobachten und nehmen entsprechend mehr Details wahr, die ihnen wiederum Rückschlüsse auf die Gegebenheiten einer Situation ermöglichen (z.B. gefährlich, herausfordernd, zu bewältigen, einfach).

Die Kinder lernen also nicht, wie man sich richtig schlägt und/oder andere unterdrückt, sondern wie man Physis und Psyche fit hält, ein gesundes Selbstwertgefühl entwickelt, einen natürlichen Zugang zu Problemen und Lösungen findet und sich in Extremfällen gegen geistige oder körperliche Übergriffe zu wehren weiß.

Mit den genannten Kampfkünsten wird auch das taktile und kinästhetische System der Kinder durch das Training des Kids-Club 2.0 geschult. Somit spricht das Training bei den Kindern und Jugendlichen eine Ebene an, die – neben dem körperlich anspruchsvollen Trainings - einzigartig ist und in diesem Umfang ausschließlich im Sai-Fon e. V. trainiert wird. Im taktilen Bereich zielen die Übungen zunächst auf die Selbstwahrnehmung ab. Durch diese äußerliche Sensibilisierung lernen die Kinder und Jugendlichen, sich durch die Störungen aus ihrem Umfeld z. B. durch Druck, Zug, Drehungen und Stolpern nicht aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen und Strategien und Taktiken zu entwickeln, die das innere und äußere Befinden in der Waage halten.

Information für Eltern:

Der Kids-Club 2.0 kann nur sehr begrenzt etwas für Kinder sein, die als Verhaltensauffällig beschrieben werden bzw. psychischen und/oder physischen (auch motorischen) Einschränkungen unterliegen. Bei ADHS, ADS und autismusspezifischen Erkrankungen, bei denen sich selbst Experten nicht immer einig sind, wie diese Beeinträchtigungen im Bezug auf ein "normales (?)" Leben zu bewerten sind, werden häufig schon im täglichen Miteinander - also außerhalb des regelrechten Trainingsbetriebes - Grenzen erreicht. Zumeist haben diese Grenzen damit zu tun, dass die betreffenden Kinder zwar für das Training motiviert sind, dennoch durch ihr Verhalten Situationen bzw. Tatsachen schaffen, die Ausnahmeregelungen erforderlich machen würden, welche pädagogisch und therapeutisch aufzugreifen sind. Derartige Regelungen machen allerdings nur Sinn, wenn sie perspektivisch eine Re-Integration in die Gruppe der anderen Kinder zum Ziel hat. Hierzu wiederum ist nicht nur pädagogisches Wissen Voraussetzung, sondern auch eine durch Ziele, Inhalte und Methoden geleitete regelrechte "Hilfeplanung". Diese wiederum würde den gesamten Rahmen des Kids-Clubs sprengen. Bedeutet: Der Trainer des Kids-Club schaut sich bei Kindern, die derartigen Beeinträchtigungen unterliegen, über Probe-Trainingseinheiten genau an, ob hier ein Zusammenwirken geeignet oder eher ungeeignet ist.

Wer leitet das Training?

andreasGeleitet wird das Training des Kids-Club 2.0 von dem erfahrenen Trainer Andreas Spamer, der über die verschiedensten Qualifikationen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verfügt und zudem staatlich anerkannter Erzieher ist. Andreas kennt sich daher bestens mit dem altersentsprechenden Fördern und Fordern von Kindern und Jugendlichen aus.

Zielgruppe des Trainings sind Kinder bzw. Jugendliche im Alter von 9 – 13 Jahren. Dabei ist das Einstiegsalter so gewählt, dass die Kinder einerseits die Trainingsinhalte verstehen und diese – andererseits - auch nachhaltig vorhanden bleiben. Für Ergänzungen von Therapien und/oder pädagogischen Interventionen ist das Training grundsätzlich nicht geeignet.

Mitgliedsvertrag herunterladen

Einfach online ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben, zum nächsten Training mitbringen und sofort mittrainieren!

Anmeldung zum Anfängerkurs

×