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Ellbogen Gunting schrift kleinDas Panuntukan - auch oft Panantukan" genannt - wird auch als philippinischen Boxen bzw. als Box-Komponente der Filipino Martial Arts (FMA) bezeichnet, beinhaltet allerdings weitaus mehr als "nur" die Anwendung von Schlagtechniken.

Wobei im westlichen Boxen ausschließlich die eingeschränkten aber absolut wirkungsvollen Fausttechniken und die entsprechenden Abwehrmöglichkeiten, sowie die Erwirkung umfassender, konditioneller Eigenschaften im Fokus des Trainings stehen, werden im Panuntukan zusätzlich Techniken und Prinzipien angewendet, welche die eigene Abwehr unterstützen (die sogenannten "dirty tricks", wie z. B. Guntings und Destructions), das Gleichgewicht des Gegners beeinträchtigen, die Gelenke des Gegners hebeln oder den Gegner verdrehen und/oder werfen.

Zur Wortbedeutung:

Auf den philippinischen Inseln existieren weit mehr als 100 verschiedene Kampfkünste. Die Bezeichnung dieser Kampfkünste fällt mitunter durch die unterschiedlichen Sprachen auf den philippinischen Inseln schwer. Die offiziellen Landessprachen sind Englisch und Flipino, eine auf "Tagalog" (eine Sprache aus der Region von Manila) basierende Sprache. Darüber hinaus existieren noch etwas 90 unterschiedliche Sprachen, die keine Dialekte einer gemeinsamen Sprache, sondern so unterschiedlich sind, dass man die eine Sprache nicht verstehen kann, wenn man mit einer anderen Sprache aufgewachsen ist. So ist beispielsweise das Kampfkunstsystem

Kali (Eine wahrscheinliche Definition: KA steht für "camot" und bedeutet "Hand", LI für "lehok" und bedeutet Bewegung) in einigen Regionen, wie z. B. auf der Insel Cebu, unter dem Namen

Escrima (Definition: Stammt vom spanischen Wort für Fechten oder Fechtkunst "esgrima" ab) und im Norden als

Arnis (Definition: Stammt von dem spanischen Wort "arnès" ab und bedeutet Harnisch, Schutz oder Rüstung) bekannt.

Das Wort "Panuntukan" stammt aus der Tagalog-Sprache und wurde dort aus dem Wort suntok (Schlag) abgeleitet. Panuntukan selbst bedeutet wörtlich übersetzt "...dort, wo man schlägt..." und beschreibt auf den Philippinen weniger eine Kampfkunst, als eine Prügelei. Den "Ruhm" zur Kampfkunst entwickelte das Panuntukan über eine gesellschaftlich anerkannte Tagalog-Krieger-Klasse in der vorkolonialen Ära auf der Insel Lazon. Diese benötigten auch im unbewaffneten Nahkampf mehr als "nur" Boxtechniken und entwickelten das Panuntukan weiter zu einem guten und kompakten Kampfstil.

In der heutigen Zeit wird das Panuntukan häufig als Bestandteil der Filipino Martial Arts (FMA) trainiert, obgleich es für sich längst zu einer eigensteändigen Form des Streetfightings avonciert ist. Im Übrigen kann das Panuntukan auch Kicks und Wurf- bzw. Ringertechniken beinhalten, obgleich auch das philippinischen Kicken "Pananjakman" sowie das philippinsiche Ringen "Dumog" häufig einzeln in eigenständigen Systemen trainiert wird.

Inhaltliche Bestandteile des Panuntukan:

  • Boxtechniken
  • Gunting
  • Destructions
  • Ellbogen- und Knietechniken
  • Headbutts und shoulder strikes
  • Wurfkombinationen
  • Zug- und Druckelemente
  • Trapping
  • Hebel bzw. Hebelungen

 

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