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Wahrscheinlich kennen Sie das: Sie arbeiten in einem Team, ein neuer Kollege stellt sich vor. Er nennt seinen Namen, sein Alter, verrät seinen Wohnort, spricht über seine Hobbys. Bei dieser Gelegenheit erwähnt er, dass er Kampfsport macht. Hören Sie die Fanfare im Hintergrund: *tätärätäää"... Hätte er Fußball oder Handball gespielt, wäre er beim Tennis oder Tischtennes oder würde er schwimmen, wäre das alles überhaupt kein Problem. Aber Kampfsport...das ist etwas ganz anderes! Damit hat niemand gerechnet, sowas muss man erst mal sacken lassen. Höchstwahrscheinlich gehen den Kollegen jetzt einige Gedanken durch den Kopf, die sie hier und dort mal aufgeschnappt haben:

  • Kampfkünstler sind doch alle unbesiegbar
  • Das sind doch alles Shaolin-Mönche
  • Die haben immer den schwarzen Gürtel
  • Die machen alle Karate
  • Die können dich mit einem Schlag bzw. einer Technik töten
  • Ninja-Techniken sind die gefährlichsten - hoffentlich ist das kein Ninja
  • Die sind alle sehr friedliebend, bis sie einer auf die Palme bringt: dann entwickeln sie sich zu einer tödlichen Waffe
  • Sie können ihre Techniken dosieren, wie ein Apotheker seine Medizin
  • Sollten sie Gewalt anwenden müssen, sind sie immer im Recht
  • Die können alle bis zum Kopf kicken
  • Die sind alle total gelenkig und können Spagat
  • Die sind alle sehr klug und gebildet, kennen sich überall aus und wissen auch alles
  • D...

Hatten auch Sie einige dieser Gedanken einmal in einer ähnlichen Situation? Haben Sie mal darüber nachgedacht, diese Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen? Nein? Dann sind sie hier und jetzt an der richtigen Adresse. Mit dieser kleinen Kampagne wollen wir darauf aufmerksam machen, dass der Kampfsport, die Kampfkunst, die Selbstverteidigung oder wie immer man diesen Sport auch bezeichnen möchte, eines unter vielen Angeboten ist. Jede/r kann diesen Sport erlernen, es gibt nichts Außergewöhnliches, es ist kein Geheimbund, es gibt keine Geheimnisse. Man wird durch den Kampfsport weder unbesiegbar, noch weiß man später über die Anatomie des Menschen wesentlich mehr, als zuvor.

Es wird Zeit darüber aufzuklären, dass sich Kampfsportarten in Deutschland in Nichts von anderen Sportarten in Deutschland unterscheiden. Kampfsportler trainierern, schwitzen, verlieren evtl. Körpergewicht, werden vielleicht beweglicher, dynamischer und gelenkiger, so, wie man es z. B. auch beim Turnen oder Schwimmen wird. Natürlich kann man auch im Kampfsport mehr Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. erlangen. Diese Attribute werden einem aber ebenfalls in anderen Sportarten antrainiert, hierbei geht es um die Erfolgserlebnisse, die man im Training erlebt. Diese machen Mut, sie motivieren und geben Anlass, kontinuierlich an sich zu arbeiten. Jeder hat dabei einen anderen Maßstab und darf ihn auch haben, schließlich sprechen wir hier über ein Hobby bzw. über eine Freizeitbeschäftigung und nicht über eine Berufung. Ausnahmen gibt es - wie immer - in jeder Sportart, man sollte nur nicht den Fehler machen, die Ausnahme als Regel zu titulieren.

Zu realisieren ist, dass gerade die Medien eine mehr als unglückliche Rolle in diesem Wirrwarr an Gerüchten, Märchen und Mythen spielen. Vor allem pseudo-wissenschaftliche Sendungen, wie z. B. "Galileo", haben sich in der Vergangenheit mehr als naiv mit dem Thema Kampfsport beschäftigt und mehr Superlative bedient, als Klischees entgegenzuwirken. Da wurde z. B. ein einziger Schlag mit einer Schlagkraft von mehreren Tonnen unter wissenschaftlicher Aufsicht getestet. Es wurde aber verpasst zu erwähnen, dass ein derartiger Schlag schon allein wegen der konstruierten Umgebung des Versuches in der Realität so nicht vorkommen kann. Durch die Entwicklung derartiger Parallel-Realitäten, die von einem Laien kaum zu entlarven sind, entwickeln sich wiederum Klischees, so z. B. das Denken, jeder Kampfsportler könne derartige Schläge jederzeit abrufen - ein absoluter Irrtum! Dies wiederum öffnet Lügnern und Betrügern Tür und Tor, die locken mit diesen Superlativen, ziehen anderen Sportlern das Geld aus der Tasche und tun alles, damit alles so bleibt, wie es ist.

Was also ist zu tun, bzw. was können Sie tun?

Helfen Sie mit, unseren Sport "sauber" zu halten. Weg von den Märchen und Klischees, hin zur Realität! Dafür haben wir auch das unten stehende Schild entworfen. Unterhalten Sie einen Internetauftritt, sind viel in Foren unterwegs und/oder chatten viel? Dann benutzen Sie doch unser Schild als Avatar! In den vielen Kampfsportforen können Sie mit unserem Schild gerne auch einen neuen Thread erstellen, indem Sie für eine saubere Behandlung der Themen werben. Fällt Ihnen in einem Forum ein Klischee auf? Dann antworten Sie einfach, indem Sie dieses Schild benutzen - initiieren Sie sozusagen einen "stillen Protest"! Je mehr Menschen wir für unsere Sache gewinnen können, umso höher die Chance, endlich auch stressfrei ohne diese vielen Mythen und Klischees über den Kampfsport reden zu können. Außerdem können damit die vielen unseriösen Anbieter an ihrer Geschäftspraxis gehindert werden.

Lassen Sie uns wissen, wo überall unser Schild eingesetzt wurde - mailen Sie uns oder schreiben Sie unten weiter einen Kommentar und unterstützen Sie die Kampagne gegen Klischees im Kampfsport! Werben auch Sie für einen sauberen Sport, in dem Scharlatane, die anderen Menschen mit Zaubertricks Geld aus der Tasche ziehen wollen, keine Chance mehr haben. Schreiben Sie uns ihre Erfahrungen. Wenn Sie auf mysteriöse Aussagen stoßen, lassen Sie es uns wissen. Je mehr wir hier zusammen tragen, umso höher die Chance, Märchen, Mythen und Geschihten den "Garaus" zu machen.

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