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Im allgemeinen bezeichnet man mit der KK einen wettkampffreien Stil, der sich mit dem Unterricht realitätsnaher, für den Kampf auf der Straße gedachter Techniken und Prinzipien auseinander setzt. Hierzu können ebenfalls polizeiliche Eingriffstechniken als auch der militärische Nahkampf gehören. In der KK befasst man sich daher nicht mit reglementierten Techniken oder Situationen, wie z. B. eine Kampfzeit, eine Kampffläche und erlaubte oder verbotene Techniken.

Eine KK muss die Eigenschaft besitzen, sich seinem Anwender anzupassen, d. h. der Sport muss sich dem Sportler unterordnen. Vom Technikrepertoire her muss eine KK all die Techniken beinhalten, welche auf der Straße in einem realen Kampf erforderlich sind. Dabei werden die Techniken in sinnvolle Distanzen klassifiziert, von denen es fünf an der Zahl gibt:

Die fünf Distanzen:

  • Kick-Distanz: Kicken und lange Handtechniken
  • Box-Distanz: Handtechniken (z.B. Boxen) und kurze Tritte
  • Trapping Distanz: Ellbogen-, Knie-, Kopf-, Hebel-, Würge-, Schlag-, Tritt-, Transport-, Destabilisierungs- und Festlegetechniken
  • Wurf-Distanz: Destabilisierungs- und Wurftechniken, Takedowns (ziehen, drücken, zerren reißen)
  • Boden-Distanz: sämtliche Technikeinsatz, wenn möglich

Diese Distanzen decken sämtliche Bereiche der möglichen Vorfälle auf der Straße ab, also z. B. von der „herkömmlichen“ Straßenschlägerei mit dem „sich schlagen“ und dem Nachtreten auf einen im Boden liegenden, über die Bedrohung durch eine Waffe (z.B. Messer) und der couragierten Hilfe eines möglichen Opfers bis hin zum „altbekannten“ Gerangel auf dem Schulhof.

Dabei muss es sich nicht immer zwangsläufig um einen Gegner handeln. Hier wird deutlich, warum eine KK also z. B. auch den Kopf, die Ellbogen und Knie, die Finger sowie den Mund als Waffe mit einbindet: Techniken müssen nicht schön und human, sondern effektiv und wirkungsvoll sein. Sie müssen einen Gegner praktisch und ökonomisch stoppen und ihn von weiteren Handlungen abhalten. Hemmschwellen müssen für solche Fälle abgebaut werden, d. h. auch psychologisch muss eine KK Taktiken und Prinzipien beinhalten, die den Anwender ideologisch nicht in Selbstzweifel versinken lässt.

Trainiert wird wegen des realistischen Charakters meist in normaler Sportkleidung und mit Schuhwerk, da durch dessen Einsatz auf der Straße eine weitere, hohe Wirkungskraft erzielt werden kann.

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