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Kampfkunst-Interessenten

Die größte Zielgruppe bilden Menschen, die ein einfaches Interesse an Kampfsportarten und Kampfkünsten haben. Das Training in den verschiedenen Vereinen und Schulen gibt ihnen die Möglichkeit, sowohl ihrem Hobby nachzugehen, als auch präventiv zu arbeiten. Durch die praktischen Erfahrungen mit Techniken, deren Wirkungsweise und deren Trefferwirkung setzen sie sich intensiv mit der technischen Seite eines Ernstfalls auseinander. Das regelmäßige Training bewirkt Fortschritte in der Entwicklung der physischen Fähigkeiten, wie Koordination und Kondition, fördert aber auch Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Häufig runden Veranstaltungen, wie z. B. Seminare, Lehrgänge und Wettkämpfe erworbene Kenntnisse und Erfahrungen ab.

Opfer von Gewaltaten

Opfer verschiedener Gewalttaten gehören zu den weiteren Zielgruppen der Kampfkunst und des Kampfsportes. In den Statistiken des Bundeskriminalamtes kann man u. a. den Gefährdungsgrad von Personen im Bezug auf Geschlecht und Alter nachlesen. Bei der Betrachtung dieser Zahlen wird die Widersprüchlichkeit zwischen einigen Fakten und dem persönlichen intuitiven Empfinden auffallen, evtl. ergänzen einzelne Informationen bestehendes Wissen. Folgendes kann dabei zusammengefasst werden:

  • Opfer bei Raub, Körperverletzung, Mord und Totschlag und Straftaten gegen die persönliche Freiheit sind zumeist männlich
  • Bei Tötungsdelikten, Straftaten gegen die persönliche Freiheit und Körperverletzungen dominiert die Altersklasse 21 – 60 J. unter den Opfern
  • Jugendliche (14 - 18 J.) waren vor allem bei Sexualdelikten, aber auch bei Raubdelikten überdurchschnittlich als Opfer betroffen
  • Mensch über 60 J. wurden verhältnismäßig selten als Opfer erfasst

Opfer von Gewalttaten besuchen zumeist SV-Seminare bzw. SV-Lehrgänge. Es geht ihnen weniger um das Interesse an Kampf- bzw. Selbstverteidigungstechniken sondern mehr um die Aufwertung ihrer Persönlichkeit. Die Erlangung von Selbstvertrauen, die Erhöhung der Selbstsicherheit und die Stärkung des Selbstbewusstseins sind die anvisierten Ziele. Die meisten Lehrgänge bzw. Seminare für Opfer sind Angebote für Frauen und Mädchen, für Männer gibt es keine adäquaten Angebote, die Jungenarbeit steckt – ironischer Weise – noch in den Kinderschuhen.

Die Tätergruppe

Auch Täter sind häufig in den Kampfkunstvereinen oder -schulen vertreten. Da es sich in der Masse um die so genannten "Schlägertypen" handelt, ist fast jeder Verein und jede Schule daran interessiert, deren Aufnahme zu vermeiden. Leider finden sich unter diesen unangenehmen Zeitgenossen immer häufiger Interessenten mit Migrationshintergrund, zumeist in der 3. Generation. Durch die sich entwickelnde Persönlichkeit, die zwischen den deutschen und den im Heimatland gelebten Normen und Werten pendelt, sind sie um ein vielfaches anfälliger für Störungen und wesentlich aggressiver und gewaltbereiter. Angesichts der Tatsache, dass kein Mensch von sich aus "gut" oder "schlecht" ist, sondern in eine gute bzw. weniger gute Umwelt hineingeboren wird, muss an dieser Stelle - fairer Weise - auch die Bedeutung eines gemeinnützigen Vereins zur Sprache kommen. Die entscheidende Frage ist, ob ein Verein mit der Nicht-Aufnahme unangenehmer Zeitgenossen gegen seinen gemeinnützigen Charakter verstößt. Wo sonst sollen Menschen überhaupt noch eine vernünftige Sozialisation erfahren, wenn sie von allen dafür vorgesehenen und sinnvolen Angeboten ausgeschlossen werden? Letztlich wird zwar häufig der erzieherische Weg von Kampfkünsten und Kampfsportarten in den Vordergrund gestellt, allerdings scheint sich dieser die Arbeit mit einem schwierigeren Clientel nicht wirklich zuzutrauen.

An dieser Stelle lohnt sich sicherlich noch ein kurzer Blick auf die Statistik, um überhaupt ein Gefühl für die Größenordnung von Tätergruppen zu bekommen. Die gesamte Statistik kann der Internetpräsenz des Bundeskriminalamtes  HIER entnommen werden. Das BKA bezieht die Zahlen ihrer Statistiken von den jeweiligen Polizeistationen aus der gesamten Bundesrepublik. Diese können nur Tatverdächtige melden, da erst ein rechtsgültiges Urteil den Status des Tatverdächtigen in einen Täter verändern kann. Die Auswertung der Statistik entlarvt die Effektivität von Schlagzeilen und Sensationspresse deutlich. Das Missverhältnis zwischen suggerierter Wahrnehmung und tatsächlicher Wahrheit wird - angesichts der Zahlen – deutlich. Nach der Statistik kann folgende Zusammenfassung getroffen werden:

  • Männliche Personen über 25 Jahren bilden die größte Gruppe unter den Tatverdächtigen
  • Nichtdeutsche dominieren bei den Tatverdächtigen Personen ab 21 Jahren
  • Bei Kindern und Jugendlichen weisen deutsche Tatverdächtige den höheren Prozentanteil auf
  • Kinder bis 14 Jahren wurden verhältnismäßig selten als Täter erfasstt

Sonstige Zielgruppen

Die hier zusammen gefassten Personengruppen, sind durch ihr Alter oder durch die Art ihrer Tätigkeit einer besonderen und einzigartigen Gefährdung ausgesetzt. Im Bereich der altersbedingten präventiven Arbeit handelt es sich um Angebote für Kinder und Senioren. Beide Personengruppen unterliegen einer intuitiven Gefährdung, daher ist der Markt von Seminaren und Lehrgängen gegeben. Sicherheitsorgane (z.B. Polizei, BGS), Personenschützer, Türsteher, Detektive und Personen von Wachdiensten usw. gehören durch die Art ihrer Tätigkeit ebenfalls zu den gefährdeten Personen. Auch sie finden sich häufig in den Vereinen oder Schulen verschiedener Kampfkünste oder Kampfsportarten wieder oder besuchen entsprechende Seminare und Lehrgänge.

 

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