Knife-Day – Dezember

webservice 13 Jun , 2018

KNIFE DAY - DEZEMBER 2018

Um was es geht

Das Messer gehört zu den ältesten Werkzeugen und Kulturgegenständen der menschlichen Geschichte. Auch heute noch ist es aus keinem Haushalt wegzudenken. Wie gefährlich so ein Messer sein kann, fällt zumeist dann auf, wenn man sich mal schneidet. Ungeachtet dessen bleibt das Messer unangefochtene „Nummer 1“ in der Küche.

Das Messer wird allerdings auch häufig als Waffe eingesetzt und somit zur Gefahr von Laib und Leben anderer Menschen. Gefährlich am Messer als Nahkampfwaffe ist dessen absolute Flexibilität. Der Anwender kann mit ihm schneiden und stechen, plötzlich und unerwartet die Angriffsrichtung ändern, das Messer „tarnen“, als Block benutzen, etc. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, sich auch gegen ein Messer zur Wehr zu setzen, sofern dies absolut notwendig wird. Eine strategisch günstige und bewegliche Körperhaltung, eine auf Eigensicherung bedachte Hand- und Armhaltung, der Einsatz von Alltagsgegenständen zur eigenen Verteidigung und das Wissen über die Schwachstellen eines Messers, begründen die Basics einer möglichen Strategie gegen ein Messer. Hierzu gehört jedoch, Nicht- bzw. Halbwissen gegen Wissen zu tauschen und eine realistische Sichtweise auf diese Waffe zu entwickeln.

Dabei wird der Kampf gegen ein Messer auch in der Kampfkunst sehr unterschiedlich interpretiert, ganz davon abhängig, wie sich die Qualität von Erfahrungen in einer entsprechenden Kampfkunst subsumieren. So gibt es z. B. Kampfkünste, in denen Messer nur zum Zwecke einer Verteidigungshandlung benutzt werden und die Waffe mit einem oder beiden Armen abgeblockt wird. In professionellen Kampfkünsten wird zunächst der Umgang mit dem Messer geübt, um den Lernenden Rückschlüsse auf die Arbeit gegen Messer zu vereinfachen. Dabei sind beispielsweise „Blöcke“ ein absolutes No-Go, da die Gefahr von lebensgefährlichen Schnitten gegen den Block-Arm viel zu hoch ist.

Der Sai-Fon e. V. befasst sich seit seiner Gründung vor ca. 20 Jahren u. a. mit dem professionellen Messerkampf und bedient sich dabei praxiserprobten Kampfkünsten der philippinischen Inseln, die sich auf scharfkantige Waffen (z. B. Messer und Macheten) spezialisiert haben. Die von diesen Kampfkünsten ausgehende absolute Praxis- und Realitätsnähe, spiegelt sich unmittelbar in ein adäquates Trainingskonzept wieder.

Um die Prinzipien und Konzepte dieser Filipino Martial Arts einem möglichst großen Publikum näherzubringen, bietet der Sai-Fon e. V. erstmals den „Knife-Day“ an. Hierbei handelt es sich um einen sehr intensiven Trainingstag, der den Umgang mit und gegen Messer und den Messerkampf in den Mittelpunkt stellt. Bei diesem Knife-Day des Sai-Fon e. V. werden inhaltliche Grundlagen geschult, so z. B. Stellungen, Bewegungen, Messerhaltungen, Messerbewegungen, Prinzipien und Konzepte der Arbeit mit und gegen Messer, sowie Knife- und Empty-Hand-Drills. Abgerundet wird der „Knife-Day“ durch die Behandlung von GOs und No-GOs, von Beispielen aus der Praxis und von interessanten Informationen und Hintergründen zu Themenbereichen, wie z. B. die Realität des Ernstfalls, warum Bewegung so wichtig ist, Strategien im Ernstfall, Abbau von Vorurteilen und gefährlichem Halbwissen, sowie den Einsatz von Alltagsgegenständen. Dabei warten auf den Teilnehmern so einige Überraschungen, Neuigkeiten und Erfolgserlebnisse.

ORGANISATION

Kursbeginn: 01.12.2018
10:00 Uhr
Kursende: 01.12.2018
16:00 Uhr
Trainingsort: Sporthalle Linsburg
Berg 4
31636 Linsburg
Teilnehmerzahl: max. 30
Preise: Early Bird: 35,00 €
Normal: 50,00 €

Der Knife-Day gibt einen guten Einblick in die strategische, konzeptionelle und realitätsgebundene Arbeit mit und gegen Messer.

Kursinhalte

Knife-Drills

GOs und No-GOs

Wissen & Infos

Übertragbarkeiten

Empty-Hand vs. Knife

Techniken und Prinzipien

Bewegungsformen und -muster

Absolut praxis- bzw. realitätsnah

Steigerung der eigenen Sicherheit

Anmeldung