Wir sind besonders

webservice 04 Feb , 2019

WIR SIND BESONDERS

Hier kannst Du nachlesen, was den Sai-Fon e.V. und seine Angebote so besonders macht und was ihn von anderen Kampfsport-, Kampfkunst- und Selbstverteidigungsschulen bzw. Vereinen im Landkreis Nienburg/W. (und darüber hinaus) vollkommen unterscheidet:

1. Bruce Lee’s Kampfstil und Kampfkunstkonzept

Jun Fan Gung-Fu ist der von Bruce Lee entwickelte Kampfstil, den er nach seinem chinesischen Vornamen (Jun Fan) benannte. Trainiert wird in insgesamt 5 Distanzen (Kicken, Boxen, Trapping, Clinchen, Bodenkampf) und mit vielen Drills, wobei es sich um immer wiederkehrende Technikloops handelt.

Jeet Kune Do ist das von Bruce Lee kurz darauf entwickelte Kampfkunstkonzept. Jeder Mensch ist unterschiedlich (Gewicht, Größe, Reichweite, Vorlieben, etc.) und benötigt von daher keinen „Einheitsbrei“ sondern etwas individuelles. Genau so ein individuelles Kampfkunst- bzw. Selbstverteidigungskonzept trainieren die Mitglieder beim Sai-Fon e.V. Die Mitglieder haben so die Möglichkeit, die Stile des legendären Bruce Lee zu trainieren und auf seinen Pfaden zu wandeln.

2. Inosanto Lacoste Kali

Das bei uns trainierte Kali-System zählt zu den flexibelsten und realitätsnahesten Selbstverteidigungssysteme in der Welt. Es trainiert in der Anwendung mit und gegen Waffen, wie z.B. Messern und Macheten aber auch in der Anwendung von Alltagsgegenständen, wie z.B. einer zusammengerollten Zeitung, einer Luftpumpe oder sogar einem Schuh. Man lernt eine universelle Bewegung und kann diese auf alle anderen Elemente 1:1 umsetzen. Der Clou: Theoretisch angereichert wird das Training mit den Strategien und Prinzipien des Jeet Kune Do.

Dabei ist gerade das Inosanto Lacoste Kali ein – in Deutschland - völlig unterschätztes Selbstschutz-, Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungssystem mit einer enormen Durchschlagskraft, welches Grundlage vieler darauf aufbauender Systeme sowohl für Militäreinheiten auf der ganzen Welt, als auch für diverse Spezialeinheiten (u.a. Navy-Seals und SWAT (Special Weapons And Tactics) wurde.

Letztlich fand das Inosanto Lacoste Kali auch Anwendung in einigen Hollywood-Filmen, wie z.B. in der Jason Bourne Reihe, welche größtenteils von Jeff Imada – einem langjährigen Schüler von Guro Dan Inosanto (Namensgeber des Inosanto Lacoste Kali) – choreographiert wurde. Auch die Reihe „96 hours - Taken“, „Book of Eli“, „Resident Evil“, „300“, „Stargate Atlantis“ und in James Bond „Quantum Trost“ und „The Hunted“ sind weitere Beispiele, in denen das Inosanto Lacoste Kali zum Einsatz kam.

3. TEK - Training mit Eltern und Kindern

Beim Kindertraining des Sai-Fon e. V. werden den Kindern nicht so, wie in anderen Kampfport- bzw. Kampfkunstvereinen oder Schulen, abgespeckte Formen des Erwachsenentrainings zugemutet. Für die Kinder im Sai-Fon e.V. existiert ein speziell für Kinder im Alter von 9 – 13 Jahren konzipiertes Kampfkunst-, Bewegungs- und Aktionstraining.

Der besondere Unterschied: Kinder in diesem Alter haben ganz spezielle Bedürfnisse. Sie möchten viel Wissen anhäufen, haben einen hohen Bewegungsdrang, sind neugierig und wollen sich ausprobieren. Dafür benötigen sie eine sichere und verlässliche Umgebung, eine durchweg freundschaftliche Trainingsatmosphäre und pädagogisch ausgebildete Trainer. Genau das bietet der Sai-Fon e.V.

Die Kinder trainieren also nicht nur Kampfkunst- bzw. Kampfsporttechniken, sondern schulen darüber hinaus ihr Gleichgewichtsgefühl, ihr Koordinationsvermögen, ihre Kondition und ihr Sozialverhalten. Es geht um die Vermittlung einer grundlegenden Kompetenz bezüglich der Möglichkeiten und Grenzen eines jeden Kindes.

Das Highlight dieses Trainings ist allerdings die Einbindung der jeweiligen Eltern der Kinder in das Training bzw. in das Gesamtkonzept. Dabei trainieren die Eltern einerseits in regelmäßigen Abständen mit ihren Kindern und bekommen u. a. hautnahe die Leistungen mit, die ihre Kinder in jedem Training vollbringen. Andererseits tauschen sich Eltern, Kinder und Trainer regelmäßig über spezielle Begebenheiten bzw. Gefahrenlagen aus. Dabei geht es nicht nur um die Klärung und Aufarbeitung bestimmter Vorfälle bzw. Situationen vornehmlich aus der näheren Region. Es geht auch darum, wie sich die Kinder in schwierigen und unübersichtlichen Situationen behaupten und verteidigen können, wo und wie sie sich notfalls Hilfe holen können und wie sie ihr Verhalten dahingehend korrigieren, dass sie weniger im Fokus von Gewalttätern und Bösewichtern geraten. Letztlich steht auch das Thema „Mobbing“ weit oben auf der Agenda.